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FiN – Familien in Not | Jahresrückblick 2020

FIN – FAMILIEN IN NOT | JAHRESRÜCKBLICK 2020

Das Jahr 2020 ist vom Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie geprägt, mit massiven Einschränkungen für das öffentliche Leben und entsprechenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen bis in viele Familien hinein. Diese Zeit bedeutete und bedeutet für einige Bevölkerungsgruppen eine existentielle Härte. Insbesondere für Familien mit kleinen Kindern, mit sozialen Belastungen und geringem Einkommen und auch für Alleinerziehende, Studierende, Kleinselbstständige oder Arbeitnehmer*innen in Kurzarbeit. Viele Hilfsangebote, Initiativen, Geld- und Sachspenden aus der Bevölkerung machten es möglich, Familien in dieser besonderen Belastungssituation zu unterstützen. Durch zahlreiche Einzelspenden konnte FiN finanzielle Notlagen abfedern. Seit Jahresbeginn wandten sich mehr als 50 Familien an Familien in Not. Sie alle erfuhren Beratung, Unterstützung und Hilfe.

Häufige Anliegen in der Beratung sind:

  • Unterstützung bei vielfältigen schulischen Angelegenheiten und zum Schulstart
  • Familiäre Notlagen bei Trennung der Eltern, Bewältigung der Situation als Alleinerziehende, Ausübung des Umgangsrechts
  • Ermöglichung von Familienfreizeiten, Schwimmkursen, etc.
  • Hilfe bei der Wohnraumbeschaffung, dem Umzug und der Wohnungsausstattung
  • Unterstützung bei Bedarfen für Gesundheit, z.B. Behandlungskosten, Medikamente, therapeutische Versorgung, Fahrtkosten zur Therapie oder in die Klinik

Ehrenamtlich für FiN
FiN hat in diesem Jahr mit dem Aufbau eines Netzwerks für ehrenamtliche Unterstützer begonnen. Und bereits vier neue ehrenamtlich Tätige unterschiedlichen Alters gewonnen. Sie unterstützen Familien durch Kinderbetreuung und weitere alltagsentlastende Angebote.

Runder Tisch Kinderarmut
Zum Schulstart 2020 sind vom Landkreis Hildesheim über den „Runden Tisch Kinderarmut“ 25.000 € für Schulmaterial bereitgestellt worden. Gemeinsam mit allen Beratungsstellen des Diakonischen Werkes, der AWO und des Caritas Verbandes wurde wieder ein Schulstarterprojekt durchgeführt.

Jahrestreffen zum Thema Bildungsgerechtigkeit
„Wie gerecht ist unser Bildungssystem?“ lautete das Vortragsthema von Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track. Als Gastrednerin beim Jahresempfang der Stiftung Familien in Not beim Arbeitgeberverband in der Bischofsmühle vertrat sie die Auffassung, dass ein Umbau des Bildungssystems notwendig sei, da die Gesellschaft heterogener geworden sei.

Verabschiedung von Astrid Schreiner aus dem Stiftungsvorstand
Als „Frau der ersten Stunde“ wurde Astrid Schreiner von Stiftungsvorstand Superintendent Mirko Peisert mit Dank und guten Wünschen aus dem ehrenamtlichen Vorstandsamt verabschiedet. Sie setzte sich über viele Jahre intensiv für die Belange der Stiftung ein und trug die Stiftungsidee weiter. Sie leistete mit ihrer Arbeit und ihrem Engagement einen unverzichtbaren Beitrag für das Wachstum und die erfolgreiche Arbeit der Stiftung.

Den ausführlichen Jahresbericht der Stiftung Familien in Not finden Sie bei den Downloads auf unserer Website oder direkt hier als PDF-Direktdownload.